Tandoori schmeckt nach Rauch und Holzkohle — und genau das kann kein Backofen. Es braucht den echten Tandoor.
Herzstück unserer Küche ist der Tandoor — ein bauchiger Lehmofen, der mit Holzkohle auf 400 bis 500 °C hochgeheizt wird. In dieser extremen Hitze gart das Hähnchen in wenigen Minuten rundum, während die offene Glut ihm ein rauchiges Aroma gibt, das du aus einer Pfanne oder einem normalen Backofen nie herausbekommst. Das ist der Grund, warum Tandoori überhaupt anders schmeckt als jedes andere gegrillte Hähnchen.
Bevor es in den Ofen geht, zieht das Fleisch bei uns über Nacht in einer Marinade: dicker Joghurt macht es zart, Zitrone und ein Schuss Essig lockern die Fasern, dazu Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala und Kashmiri-Chili. Genau diese Chili gibt dem Tandoori seine typische rote Farbe — nicht künstliche Lebensmittelfarbe, sondern echtes Gewürz. Der Joghurt legt sich wie ein Mantel ums Fleisch und verbrennt an der Oberfläche zu diesen dunklen, leicht knusprigen Stellen.
Im Tandoor hängt das Hähnchen an langen Metallspießen senkrecht in der Glut. Der Saft, der abtropft, verdampft sofort auf der Holzkohle und steigt als würziger Rauch wieder am Fleisch hoch — so entsteht das, was man auf Punjabi „smoky" nennt. Außen wird es leicht verkohlt, innen bleibt es saftig, weil die kurze, heftige Hitze die Feuchtigkeit einschließt, statt sie langsam auszutrocknen.
Serviert wird Tandoori bei uns so, wie es gehört: trocken, ohne Curry-Soße, mit gebratenen Zwiebeln und einer Zitronenspalte zum Drüberdrücken. Das Fleisch steht für sich. Genau dieses gegrillte Tandoori-Hähnchen ist übrigens auch die Basis für Tikka: kleine Stücke, die erst im Tandoor gegrillt und dann — anders als das pure Tandoori — in eine Soße gegeben werden.
Was unser Tandoori von anderem in Erfurt unterscheidet
Echter Tandoor-Ofen
Holzkohle-Lehmofen bei 400–500 °C, kein Kontaktgrill und kein Backblech. Nur diese Hitze erzeugt die leichte Verkohlung außen und das rauchige Aroma, für das Tandoori bekannt ist.
Marinade über Nacht
Joghurt, Zitrone, Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala und Kashmiri-Chili — über Nacht eingezogen. Die rote Farbe kommt vom Gewürz, nicht aus der Farbflasche.
Halal vom Grill
Das Hähnchen stammt von zertifizierten Halal-Betrieben, in der Küche kein Schwein und kein Alkohol — auch nicht in der Marinade. Frisch im Tandoor gegrillt, nichts vorgegart.
Tandoori pur oder Tikka in cremiger Soße — was passt zu dir?
Tandoori Chicken (trocken)
Mariniertes Hähnchen direkt aus dem Tandoor, außen rauchig und leicht verkohlt, innen saftig. Serviert wird es trocken — ohne Soße — mit gebratenen Zwiebeln und einer Zitronenspalte. Das Fleisch steht für sich, das Aroma kommt aus dem Ofen, nicht aus der Sauce.
Für wen? Wer den puren Grill-Geschmack will und lieber Naan oder Reis dazu nimmt, statt alles in Soße zu tunken.
Chicken Tikka Masala (mit Soße)
Gleiche Basis, anderer Weg: die Hähnchenstücke werden erst im Tandoor gegrillt (das sind die „Tikka") und dann in eine cremige Tomaten-Sahne-Soße gegeben. So bekommst du das Grill-Aroma plus eine reichhaltige Sauce zum Dippen mit Naan oder Reis.
Für wen? Wer es saucig und cremig mag — mehr dazu auf unserer Seite zum Chicken Tikka Masala.
Beide starten im selben Tandoor — der Unterschied ist die Soße. Tandoori servieren wir trocken mit Zwiebeln und Zitrone, das Tikka Masala kommt in cremiger Soße. Dazu passt frisches Naan aus dem Lehmofen oder Basmatireis. Die aktuellen Preise siehst du direkt in der Speisekarte.
Lust auf echtes Tandoori?
Frisch aus dem Lehmofen — in ca. 40 Minuten bei dir, egal in welchem Erfurter Stadtteil.
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